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Beim Seefeld in Zürich liegt das ungefähr hundertjährige Seebad Utoquai. Die Unterteilung erinnert an fünf Finger einer Hand, weiterhin gibt es separate Männer- und Frauenbereiche. Eine Erweiterung wäre möglich, aber seine lange Geschichte macht den Entwurf ein wenig kompliziert. Die Frage lautet dabei, wie man ein Kohärent Konzept erreichen kann, um sie verbessern und untereinander verbinden, ohne dabei das ursprüngliche Prinzip zu zerstören?

 

Daher ist es wichtig, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, beispielsweise die Materialien, die Form, die Statik, die Konstruktion, das Licht usw. Um dieses Konzept zu erreichen liegt die Idee nahe, mit vorfabrizierten Betonflossen zu arbeiten. Sie lassen sich beinahe wie Legos verbinden. Beton braucht kaum Pflege, kann einfach vorbereitet werden und bietet dabei den Vorteil, dass es angenehm ist, vom kalten Wasser auf dem warmen Beton zu liegen. Das Floss garantiert auch eine konstante Höhe zwischen Boden und Wasser. Dazu braucht es keine Pfosten in spezieller Grösse um das Ganze zu tragen. Die Erweiterung schafft es, das Licht mit Mauer, Nische und Dächer die zwischen die Finger Achsen sitzen, aktivieren die Badi wie die Negative eines Fotos. Aus Respekt zur geschichtsträchtigen Badi ist die verantwortliche Struktur nicht verändert worden. Nur die sekundären Mauern werden verschoben. Bestehende Dächer und Pfosten werden ebenfalls nicht zerstört. Das Sichtbeton bildet einen Kontrast zum Holz. Durch diesen Materialienwechsel werden zwei verschiedene Geschichten geschrieben. Die Form ist ein Rechteck so wie ein Olympische Becken und vereinheitlicht durch die Form das ganz Seebad.

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